
| home | ansatz | methode | referenzen | preise | kontakt | |||||||
![]() |
Journalisten testen unsere Methode: | |||||||||||
| Erfolgsbeispiele aus der Praxis: | ||||||||||||
|
||||||||||||
Nichtrauchen mit neuer Hypnose-Methode aus Dortmund Chantal Völker - Hellweger Anzeiger Februar 2005 Einen nigelnagelneuen Mittelklassewagen oder vielleicht eine dreimonatige Weltreise? Könnte ich mir locker leisten, hätte ich die vergangenen zehn Jahre mein Geld nicht täglich in Zigaretten investiert. Bei mehr als einer Schachtel pro Tag kommt eben einiges zusammen - mal ganz abgesehen von schlechter Haut, höherem Herzinfarktrisiko und Atembeschwerden. Warum also Rauchen? Langeweile, Stress, Gewohnheit, körperliche Sucht? "Alles vorgeschobene Gründe, besonders der letzte. Denn: Nikotin macht nicht süchtig", sagt der Dortmunder Diplom-Pädagoge Andreas Winter. Und warum scheiterten dann alle meine bisherigen Versuche, die Qualmerei sein zu lassen? Erster Versuch - aufhören mittels Entspannung bei einem Wellness-Urlaub inklusive Ayurveda, Yoga, Spaziergängen, Sauna, Massagen und allem Zip und Zap. Nicht zu rauchen war dabei nicht mal so schwer. Kaum aus dem Urlaub zurück, stand allerdings schon der erste Arbeitsstress an und damit auch die obligatorische Zigarette.Zweiter Versuch - Nikotinpflaster. Gepaart mit dem Willen, nicht mehr morgens hustend aufzuwachen, waren die Dinger gar nicht schlecht. Eine Woche hatīs gedauert und beim dritten Glas Rotwein war die Fluppe wieder am Start. Wenn auch mit großem Schwindelgefühl. Dritter Versuch - der reine Wille. Keine Kaugummis, keine Akupunktur, keine Seminare. Einfach das pure AUFHÖREN WOLLEN. Drei Wochen und sieben Nervenzusammenbrüche später bekam ich Zigaretten geschenkt, um wieder ganz die "Alte" zu werden und bitte bitte weniger reizbar.Nikotin macht also nicht süchtig? Warum ist die Schmacht dann so ernorm groß und warum, Herr Winter, glaube ich, nach ein paar Stunden wahnsinnig zu werden, wenn ich mir keine Zigarette anzünden darf? Und warum muss ich - wenn ich schon nicht rauche - andauernd irgendwas anderes mit meinen Händen tun? Der Pädadoge holt etwas aus: "Das lässt sich nicht in einem Satz beantworten. Jeder hört täglich mühelos mit dem Rauchen auf - und zwar, wenn er zu Bett geht. Keiner stellt sich den Wecker, um zu rauchen. Wer glaubt, jede Stunde rauchen zu müssen, würde demzufolge nachts aufstehen, um das Pensum zu halten. Das macht aber niemand; ergo braucht der Körper das Nikotin nicht."Die Psyche müsse dies zunächst einmal verstehen lernen. Vor allen Dingen gelte es, die wahre, individuelle Ursache des Rauchens herauszufinden und dagegen anzugehen, um eben nicht mehr qualmen zu müssen. So weit so gut, sogar verstanden. Aber wie soll das funktionieren? "Mittels der so genannten PowerScout-Methode. Eine Mischung aus Persönlichkeitsanalyse, neurolinguistischer Programmierung (= Technik, die eingefahrene Verhaltensmuster aufdeckt und verändert) und Hypnose." Dann mal los: Am Anfang steht die Persönlichkeitsanalyse: Seelenstriptease ist nicht nötig. Die komplette Lebensgeschichte zu offenbaren lenkt offenbar davon ab, sich auf die spezielle Problemlösung zu konzentrieren. Lediglich ein paar Angaben zum Alter, Namen und zur Familienbeziehung sind zu leisten. Darauf hin erzählt Andreas Winter viel und ausführlich und beobachtet mein Verhalten, während ich zuhöre.Er erzählt Anekdoten über das Rauchen, über vermeintliche Gründe dafür, über Alternativen, über interessante Studien und die Tabakindustrie im Allgemeinen und Speziellen. Der entspannte Teil kommt nach dem Monolog: Andreas Winter versetzt mich in Hypnose. Während er noch von Zehn herunter zählt, denke ich: "Das klappt niemals", bevor mir tatsächlich die Augen zufallen. Unter anderem durchlebe ich meinen ersten Schultag und kann sogar den Inhalt meiner Schultüte aufzählen. Und: Andreas Winter hilft mir, im Unterbewussten den Grund zu finden, warum ich rauche. Aus der Trance erwacht, kann ich immer noch nicht an den Erfolg glauben. Ich verabschiedete mich, ging die Treppen hinunter und wunderte mich, keine Lust auf eine Zigarette zu haben. Ich ging nach Hause und wunderte mich, keine Lust auf eine Zigarette zu haben. Ich ging zur Arbeit, zur Kneipe, zur Disko, zu Vernissagen. Ich lachte, weinte, amüsierte mich, stritt, war mal entspannt, mal gestresst und wunderte mich, keine Lust auf eine Zigarette zu haben.Vier Wochen ist die zweistündige Sitzung nun her. Meine letzte Zigarettenpackung durfte und sollte ich übrigens laut Andreas Winter behalten - und mir ruhig eine anzünden, wenn ich möchte. Hab ich auch getan - um bestätigt zu wissen, dass sie mir nicht mal mehr schmeckt. Und - ganz wichtig - um mal Pause zu machen, brauch ich keine Zigarette mehr. Zurücklehnen - tief durchatmen und Augen schließen bewirkt manchmal Wunder. |
||||||||||||